E.ON Drive Germany

Smartes Laden von Elektrofahrzeugen – nicht mehr und nicht weniger

Mit dem kontinuierlich ansteigenden Ladebedarf stoßen viele Ladestationen für Elektrofahrzeuge (EVs) schnell an ihre Netzkapazitätsgrenzen, was eine Erweiterung komplex und kostspielig macht. E.ON Drive benötigte eine flexible Energiemanagementplattform, mit der die Ladeinfrastruktur an verschiedenen Standorten skaliert werden kann, während sowohl die Vorabinvestitionskosten als auch die laufenden Betriebskosten, wie z. B. Netzgebühren, niedrig gehalten werden.

An einem Ladestandort konnte E.ON Drive dank dem dynamischem Lastmanagement der XENON-Plattform die Ladekapazität um das Achtfache erhöhen, ohne das Netz erweitern zu müssen. Die Plattform verteilte den Strom automatisch auf die Fahrzeuge und sorgte so für eine vollständige Nutzung der verfügbaren Netzkapazität, ohne dass zusätzliche Investitionen in die Infrastruktur erforderlich waren.

Anwendungsfall

E-Mobilität

„Der steigende Ladebedarf kann auf unkomplizierte und kostengünstige Weise gedeckt werden, indem die vorhandene Kapazität optimal genutzt wird. Diese Technologie kann auch beim Ausbau der Infrastruktur eingesetzt werden.“
Dr. Christoph Ebert
Geschäftsführer bei E.ON Drive Germany

Dynamisches Laden senkt die Energiekosten

Neben der Skalierung der Infrastruktur nutzt E.ON Drive die Funktion zur Time-of-Use-Optimierung von XENON, um die Ladevorgänge an günstigen Strompreisfenstern auszurichten.

An Standorten, an denen Fahrzeuge über längere Zeiträume geparkt sind – wie z. B. am Arbeitsplatz, an Flotten- oder Zielort-Ladestationen – beginnen die Ladevorgänge sofort, wenn ein Auto angeschlossen wird, sodass der Ladevorgang aktiv bleibt. XENON verschiebt dann dynamisch so viel Energie wie möglich in günstige Zeitfenster und versorgt jedes Fahrzeug dabei stets mit der Mindestladeleistung, die erforderlich ist, um den Ladevorgang aufrechtzuerhalten. Dieser Ansatz stellt sicher, dass der erforderliche Ladezustand bis zur geplanten Abfahrtszeit zu den niedrigstmöglichen Energiekosten erreicht wird, basierend auf den Spotmarktpreisen des Vortages.

Dank dieser intelligenten Planung konnten die Gesamtenergiekosten um 25 % gesenkt werden. Auch der Ladevorgang wurde effizienter, da die Ladegeschwindigkeit um 40 % gesteigert wurde, sodass mit derselben Infrastruktur mehr Fahrzeuge effektiv versorgt werden können.

Virtuelle Netzerweiterung ermöglicht neue Standorte

Im Rahmen eines kürzlich durchgeführten Projekts wollte E.ON Drive eine Ladestation bei einem Baumarkt in Betrieb nehmen, doch das Laden der Elektrofahrzeugen hätte mit den Produktionsprozessen um die verfügbare Stromleistung konkurriert. E.ON Drive implementierte daher eine virtuelle Netzerweiterung – die intelligente Integration von Solarenergie und Batterie – auf Basis der Energiemanagementplattform XENON, um diese begrenzte Netzkapazität zu kompensieren.

XENON entlädt den Batteriespeicher nur dann, wenn der Gesamtverbrauch des Standorts sich der Netzgrenze nähert, und erweitert so virtuell die verfügbare Kapazität. Dies ermöglicht einen unterbrechungsfreien Betrieb sowohl der Produktions- als auch der Ladeinfrastruktur und vermeidet potenzielle Netzausbaukosten von mehr als 50.000 €.

XENON für nachhaltiges, zukunftsfähiges Laden

Mit integrierter Unterstützung für Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher und intelligente Ladealgorithmen bietet XENON E.ON Drive eine skalierbare und zukunftssichere Grundlage.

Die Plattform ermöglicht einen effizienten Ausbau der Infrastruktur, dynamisches Laden der Flotte und die Integration erneuerbarer Energien – bei gleichzeitiger Minimierung der Energiekosten und der Auswirkungen auf das Stromnetz.

Ladekapazität
8-mal höhere Ladekapazität ohne Netzerweiterung
Energiekosten
25 % geringere Gesamtenergiekosten
Ladegeschwindigkeit
40 % schneller laden
Kosteneinsparungen
mehr als 50.000 € gespart, dank virtueller Netzerweiterung

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